Kartoffelgratin

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9 Juli, 2026

letzte Änderung

9 Juli, 2026

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Kartoffelgratin

Es müssen ja nicht immer Salzkartoffeln oder Pommes sein. Wie wäre es einmal zur Abwechslung mit einem super leckerem Kartoffelgratin. Ein Klassiker aus der französischen Küche.

Und so wirds gemacht:

geschälte Kartoffel in Scheiben geschnitten

Kartoffel schälen und in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden

geschichtete Kartoffel in einer Auflaufform

Die Kartoffelscheiben in eine Auflaufform schlichten

in Scheiben geschnittene Kartoffel mit Suppe und Sahne übergossen

Kartoffel salzen und pfeffern und mit einen Gemisch aus 1 Teil Suppe und 2 Teilen Sahne begießen

Kartoffel mit geriebenem Käse bestreut

das ganze mit geriebenem Käse (hier Emmentaler) bestreuen und für 45 bis 50 Minuten bei 170 Grad im Backrohr garen lassen

Kartoffelgratin

das fertige Kartoffelgratin

Wissenswertes über Kartoffelgratin

Das Kartoffelgratin, genauer gesagt Gratin Dauphinois, hat seinen Ursprung in der französischen Region Dauphiné im Südosten Frankreichs.

Die bekannteste Geschichte führt uns ins Jahr 1788: Demnach soll der Oratorianer Pater Joseph Kunert (manche Quellen nennen ihn auch Joseph Kunnert) das Gericht für den Empfang eines königlichen Prinzen in der Stadt Grenoble erschaffen haben. Er nutzte dafür die vorhandenen Zutaten – Kartoffeln, Milch, Knoblauch und Butter – und legte die dünn geschnittenen Kartoffeln schichtweise in einer mit Butter eingefetteten Form an, übergoss sie mit warmer Milch und backte sie.

Später, um 1807, popularisierte der französische Koch Joseph Montinelli das Rezept weiter. Die heute klassische Version mit Sahne statt Milch entstand erst später im 20. Jahrhundert.

Interessant: Die ursprüngliche Dauphinois-Variante enthielt eigentlich keine Käse – der kommt erst in der heutigen modernen Interpretation dazu. Der Name "Gratin" bezieht sich auf die knusprige, braune Kruste (die "Crusta") oben drauf.

Ich hab dann mal die KI befragt...

Klassische Europäische Varianten

Gratin Dauphinois (Frankreich) – Wie erwähnt, die ursprüngliche Version ohne Käse, nur mit Milch, Butter und Knoblauch.

Gratin Savoyard (Frankreich) – Aus der Savoy-Region, hier wird Beaufort-Käse oder Reblochon verwendet, oft mit etwas Weißwein in der Sahne.

Tartiflette (Frankreich/Savoy) – Eigentlich eine eigene Kategorie, aber eng verwandt: Enthält Reblochon-Käse, Speckwürfel und Zwiebeln.

Deutsche & Österreichische Varianten

Kartoffelauflauf – Oft mit Rindfleisch, Hackfleisch oder Wurst verfeinert. Die „Hausfrauen-Art" mit Mett oder Bratkartoffeln darunter.

Dresdner Kartoffelauflauf – Traditionell mit Lauch und Muskat, manchmal auch mit geriebenem Emmentaler.

Tiroler Gröstl – Eher ein Bratkartoffelgericht, aber manche Versionen gehen Richtung Auflauf mit Ei und Paprika.

Mittelmeervarianten

Spanische Tortilla de Patatas – Nicht ganz gleich, aber manche moderne Interpretationen als Ofenvariante mit viel Käse darüber.

Italienische Gratinata di Patate – Oft mit Tomatensoße, Mozzarella und Parmesan, manchmal auch mit Auberginen gemischt.

Kreative & Moderne Varianten

Kürbis-Kartoffel-Gratin – Mit Butternutkürbis, Ingwer und Currygewürz für einen herbstlichen Twist.

Rote-Bete-Kartoffel-Gratin – Mit feurig pinker Farbe und leicht erdigem Geschmack durch Rote Bete.

Gratin mit Trüffelöl – Für Luxus-Versionen wird Trüffelöl statt normales Öl/Butter verwendet.

Vegetarisch/Vegan – Mit Kokosmilch oder Hafer-Sahne statt Milch, und pflanzlichem Käse oder Hefeflocken für den „Käsegeschmack".

Protein-Boost – Mit Lachs, Thunfisch oder Hühnchenstreifen als Hauptspeise.

Für ein perfektes Kartoffelgratin kommt es vor allem auf die richtige Stärkezusammensetzung der Kartoffeln an. Hier die Details:

Die beste Wahl: Vorwiegend festkochende Kartoffeln

Vorwiegend festkochende Sorten sind ideal für Gratin. Sie halten beim Garen ihre Form, zerfallen nicht und werden dennoch schön cremig. Zu den beliebtesten Sorten gehören:

  • Annabelle
  • Agria
  • Charlotte
  • Laura
  • Nicola

Diese Sorten haben einen ausgewogenen Stärkegehalt von etwa 15–17 % und eine feine, feste Konsistenz.

Festkochende Kartoffeln – Die sichere Alternative

Auch rein festkochende Kartoffeln funktionieren gut, besonders wenn du möchtest, dass die Scheiben deutlich strukturiert bleiben. Beispiele:

  • Frieda
  • Ella
  • Ostara

Weniger geeignet: Mehlig kochende Kartoffeln

Von mehlig kochenden Sorten solltest du für Gratin absehen. Diese enthalten zu viel Stärke (über 19 %) und zerfallen beim Kochen schnell. Das Ergebnis wäre eine matschige Masse statt klarer, schimmernder Schichten. Bekannte mehlig kochende Sorten sind z. B. BintjeSieglinde oder Vivaldi.

KartoffeltypEignung für GratinGrund
Vorwiegend festkochend⭐⭐⭐ IdealBehalten Form, werden cremig
Festkochend⭐⭐ GutBleiben sehr strukturiert
Mehlig kochend❌ Nicht empfohlenZerfallen zu stark

Wenn du im Supermarkt einkaufst, achte einfach auf die Kennzeichnung "vorwiegend festkochend" – das ist deine sicherste Wahl für ein gelingendes Gratin Dauphinois.

Und was sagt Wikipedia?

Hallo, Ich bin Manni und ich schreibe hier die Texte. Kannst gerne einen Kommentar da lassen

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